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Eintrag 8738 (Spalte 305a)

Gunczil Steyn(er) r(esignavit) eyn stucke ackers, das ma(n) ne(n)net den Raffcoff amit czweyn stucke(n) acker bei deme Luͤseborne1, das macht mitenander vir Ruten, erblich, mit alle(m) rechte Niclos Kune(n), dovor sal her is vorschossen, vorczinse(n) und vorrechte(n) Gunczil Steyn(er) in das forw(er)g und Gu(n)cz(e)l sal das vorbas e(n)tw(er)re(n) i(n) das spittal.

Textkritische Anmerkungen

a Es wäre auch die Lesart Raffeoff möglich.

Sachanmerkungen

[1] Lusch, lus: Schilf, Schnittgras (Mittelniederdeutsch), daraus wohl verballhornt Leise- oder Läusebrunnen, östlich der Neiße, siehe Jecht (1927-34), S. 519.