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Eintrag 8576 (Spalte 299a)
aIudiciu(m) fferia sex(ta) ante Symonis et Jude1
bJacobus G(ru)neberg hat off seinen hoff genomen 36 m(a)r(k) g(roschen) von er Schorling wegin, dy czu dem altare gehoren czu der ersten messen zcu sente Petir2, dy Veczencz Heller vor off im gehat hat, und sal dovon jerlich(e)n 3 m(a)r(k) czinsen, 6 schelinge off Walpurg(is)3 und sechs off Michaelis4, alse lange, bis das ers mag wedir abegelozen zcu dem selbin alta(r)e.b
Und desselbin geldes hat Nicolaus G(ru)neberg5 off seinen hoff genomen 6 m(a)r(k) g(roschen), dovon sal her jerlichen zcu demselbin alta(r)e czinsen eyne halbe marg, 1 firdung off Walpurg(is)c und 1 firdung off Michaelis, also lange, bis ers ouch mag abegelozen, und domethe sint Veczencz Hellers guter und sein hoff gefreyhet, ⟨ d ⟩ der dy selbin 42 m(a)r(k) g(roschen) vor off seyme hove gehat hat.a
Textkritische Anmerkungen
a-a Nur in der und mit einem Kreuz am linken Rand versehen.
c Interlinear über gestrichenem Michaelis nachgetragen.
d Gestrichen: dy.
Sachanmerkungen
[1] 27. Oktober 1413.
[2] Peterskriche.
[3] 1. Mai.
[4] 29. September.
[5] Im , fol. 19r findet sich eine Zinsaufnahme wahrscheinlich desselben Nikolaus Grünberg zu Gunsten der ersten Messe am Hochaltar der Peterskirche in Höhe von sechs Schillingen. Grünberg kauft den Zins von Peter Schwob aus Florsdorf für 18 mr gr im Jahr 1411. In einem Nachtrag wird der Zins um eine ½ mr erhöht. Vgl. zu Altarstiftungen in Görlitz Speer (2011), S. 243-257.