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Eintrag 8414 (Spalte 294a)

aBornb

Bernhard Canicz r(esignavit) do(mum) suam in sente Petirs gasse, das der Weidenery(n)ne gewest ist, mit allen rechten, als ers gehabt hat, Nickel Rosen, seyme stifsone, ane alles hindernis und ansproche erblich(e)n. So shalc Nickel Rose B(er)nhard Canicz und seinen kind(er)n wassir gebin aws dem d borne zcu ir notdorfft, dy weile dy selbin kinder den hoff habin, do itczunt B(er)nhard Canicz ynne ist, kegin Nickel Rosen obir, und das sal geschen mit gunste und nicht mit rechte. Auch ab der selbe Nickel Rose adir seynes kindes kint welden den hoff vorkewffen erblich adir e verwechseln umb eyn andir erbe, das do bess(er) were adir ergir1, das mag her wol thun, und B(er)nhard Canicz noch seyne kinder sull(e)n Nickel Rosen noch seine kind(e)r nicht hind(er)n an dem erbe, an verkewffen und wechselunge, und ab das erbe verkawfft wurde adir vorwechselt, so sal B(er)nhard und seyne kinder kein recht dorczu habin, wedir an hawsse, noch am borne, auch ab czubawen were icht an dem borne an inczu fallen, is sey eymer adir seyl adir u(m)meswang2, so sal B(er)nhard adir seyne kinder den dritten pfeni(n)g3 dorczu gebin, dy weile sie iren hoff habin, und Nickel Rose adir seine kinder ouch in desin hof sint.a

Textkritische Anmerkungen

a-a Nur in der , dort nicht gestrichen.

b Über dem Eintrag, von späterer Hand.

c Hs.: hsal.

d Gestrichen: hofe.

e Gestrichen: versetzen.

Sachanmerkungen

[1] Arg: schlecht.

[2] Umschwang: Umfassung des Brunnens oder bewegliche Teile (Schwingbaum des Ziehbrunnens)?

[3] Siehe Nr. 487.