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Eintrag 780a (Spalte 36b)
Eymut2 hat gesaczet Gunzcil von Byshoffw(er)d den kutelhof 3 vor vir und drissik shok, das h(er) dar us heben sal alle jar vunf punt Cinzes, also lange bis h(er) im sin gelt gegebet, an deme selben Cinze sol im micht abe gen.
Des sin gezcug(e): H(er)man d(er) Richt(er), H(er)ma(n) Wyk(er), Joh(anne)s Alushin, Fricz Porswycz, Fricz Ezcil, Thilo Vysh[er] und(e) shepphe(n), was h(er) dor uf buet, daz sal h(er) von deme selbe(n) kutelhaue wid(er) neme(n).
Sachanmerkungen
[1] Jecht (1891b), S. 227, Anm. 1
[2] Eymut von Neveshofen, der Erbrichter, siehe auch Nr. 763.
[3] Der Kuttelhof (städtischer Schlachthof) befand sich am Nordende der Hothergasse, vgl. Jecht (1927–34), S. 466 572 663 sowie Lemper (2001), 22 ff.