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Eintrag 6345 (Spalte 231a)
Marg(arethe) Grune(n)bergy(n)ne hat erin ⟨ a ⟩ kind(er)n czu vormu(n)de gekorn Jacob G(ru)ne(n)berge unde And(rea)s vom Cadan1, komt sie wedir, zo wil sie irre kindir gewaldig seyn alz vor. Ouch mag Andreas eyne(n) and(er)n vormu(n)de kisen an seyne stat, wem her wil, mit || Jokops Grunenbirg(es) Rate.2
Textkritische Anmerkungen
a erin.
Sachanmerkungen
[1] Kaaden in Böhmen.
[2] Wahrscheinlich handelt es sich hier um die Regelung der Vormundschaft vor einer Pilgerfahrt. Abgedruckt als Regest in Speer (2007), S. 100, Nr. 10 und mit abweichenden Lesarten in Zander (1929), S. 46. Vgl. zu Görlitzer Pilgern zusammenfassend Speer (2011), S. 298-303.