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Eintrag 3958 (Spalte 159b)

Libiste1, Heyne Mertins husvrowe, hat uf ge(ge)b(e)n Nicze(n) Mertina, erim sone, und sine(n) kinde(n) czwelff mark in alle ir gut noch erim tode Bevor us zu hebin. Libe, Heyne Mertins husvrowe, hat uf gegeb(e)n Elze(n), ir tocht(er), czwelf mark in alle ir gut noch erim tode, und Elze ist der selb(e)n czwelf mark abe getrete(n) und hat se uf gelosin Pet(er), erim Brudir, und sint domete gutlich Bericht um alle sachen.

Textkritische Anmerkungen

a Interlinear nachgetragen.

Sachanmerkungen

[1] Nach Jecht (1892a), S. 7 dieselbe, die in Nr. 4310 Liphilt genannt wird. Im KNFMCG, S. 302 wird eine Jutta Libiste im Jahr 1371 als Pfründnerin (ins Haus der Schaffnerin?) aufgenommen: »Ao dni Mccclxj ego frater ny. florin gardian. Gorliczens. de conniuencia et assensu custodis et totius conuentus recepi sororem Juttam libiste ad prebendam fratrum pro xviij mr. grossor. cum qua summa pecunie redemi libros et calices conuentus ante gardianiam meam obligatos.« , S. 303 304 wird unter dem Jahr 1380 noch eine Seelenmesse zu Gunsten der genannten Jutta erwähnt. Eine »soror Elizabet libeste« (die Tochter?) wird später im Kloster begraben, vgl. , S. 275.