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Eintrag 3303 (Spalte 140a)

Kathe(r)in Doringine hat f g(e)geb(e)n Claren, irre swestir, allis, daz se hat, noch erim tde und wil sin gewaldik sin, dy wyle se lebit, und Margareten, irre swest(er), kindir Andres, Niklos und Kathe(r)in iczlichim eyne mark z eyme hantwerk, Nicz Hg dry mark, z Sifirsdorf in daz klost(er)1 eyne halbe mark, dem pferer z Grlicz und iczlichim Capelan czwene grsschen, z der nuen kirchen2 eyn schilling, den Mnchin3 dry schillinge und iczlichim klost(er) in der custodien4 sechs grosschen und wil dez allis gewaldik sin, dy wyle [sie]a lebit.5

Textkritische Anmerkungen

a Hs.: her.

Sachanmerkungen

[1] Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal, siehe Nr. 3.

[2] Frauenkirche.

[3] Franziskanerkloster.

[4] Der Görlitzer Franziskanerkonvent gehörte zur ›Custodia Budensis‹ (Bautzen) und wahrscheinlich seit 1260 zur ›Custodia Aurei Montis‹ (Goldberg), die seit 1269 endgültig zur Provinz Saxonia gehörte. Die Kustodie Goldberg umfasste die Klöster Goldberg, Görlitz, Bautzen, Zittau, Sorau, Crossen, Löwenberg, Lauban, Liegnitz, Sagan und Löbau. Vgl. MGF 1.1, S. IX und Speer (2011), S. 147.

[5] Gekürzt abgedruckt in MGF 1.1, S. 60, Nr. 198 und als Regest im ZUB 1, S. 81, Nr. 241.